Detektion von Lagerungsdefekten

Detektion von Lagerungsdefekten in der Umgebung von Kanälen

Organische und chemische Belastungen des Grundwassers in Stadt- und Industriegebieten sind überwiegend auf undichte Kanalsysteme zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen von Defekten und Leckagen in bestehenden Abwasserkanälen sind Schwach-stellen im Baugrund wie verformungsempfindliche Böden oder Hohlräume im Umfeld der Rohre. Die Kanalinspektion mittels Videobefahrung liefert lediglich Hinweise auf Sekundärschäden wie Muffenversätze, Rissbildungen oder Brüche am Kanalrohr selbst. Die eigentliche, auf geotechnischen Vorgängen basierende Ursache bleibt zumeist verborgen.

Für eine fachgerechte und wirtschaftliche Planung von Sanierungsmaßnahmen muss jedoch die Ursache der Schäden hinreichend bekannt sein. Es sind daher – über die op-tische Bewertung hinausgehend – weitere Untersuchungen der Bettungsbedingungen im Umfeld der Kanalrohre erforderlich. Neben einer direkten Erkundung durch Bohrungen, Sondierungen und Schürfgruben, die einen Aufbruch der Oberfläche erfordern, eignen sich für diese Untersuchung hochauflösende geophysikalische Messverfahren wie z.B. Georadar oder Kapazitive Geoelektrik, die zerstörungsfrei von der Straßenoberfläche aus eingesetzt werden können. Darüber hinaus werden auch geophysikalische Messungen zur Feststellung von Kanal-Bettungsschäden aus Kanälen heraus durchgeführt, da nur hierdurch der Zustand unterhalb der Kanalsohle erfasst werden kann. Nachfolgend ist eine Kanalradarantenne in Kombination mit einem Kanalkamera-System dargestellt.

Nähere Informationen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.
info@donie-geo-consult.de