Detektion von Lagerungsdefekten

Detektion von Lagerungsdefekten in der Umgebung von Kanälen

Organische und chemische Belastungen des Grundwassers in Stadt- und Industriegebieten sind überwiegend auf undichte Kanalsysteme zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen von Defekten und Leckagen in bestehenden Abwasserkanälen sind Schwach-stellen im Baugrund wie verformungsempfindliche Böden oder Hohlräume im Umfeld der Rohre. Die Kanalinspektion mittels Videobefahrung liefert lediglich Hinweise auf Sekundärschäden wie Muffenversätze, Rissbildungen oder Brüche am Kanalrohr selbst. Die eigentliche, auf geotechnischen Vorgängen basierende Ursache bleibt zumeist verborgen.

Für eine fachgerechte und wirtschaftliche Planung von Sanierungsmaßnahmen muss jedoch die Ursache der Schäden hinreichend bekannt sein. Es sind daher – über die op-tische Bewertung hinausgehend – weitere Untersuchungen der Bettungsbedingungen im Umfeld der Kanalrohre erforderlich. Neben einer direkten Erkundung durch Bohrungen, Sondierungen und Schürfgruben, die einen Aufbruch der Oberfläche erfordern, eignen sich für diese Untersuchung hochauflösende geophysikalische Messverfahren wie z.B. Georadar oder Kapazitive Geoelektrik, die zerstörungsfrei von der Straßenoberfläche aus eingesetzt werden können. Darüber hinaus werden auch geophysikalische Messungen zur Feststellung von Kanal-Bettungsschäden aus Kanälen heraus durchgeführt, da nur hierdurch der Zustand unterhalb der Kanalsohle erfasst werden kann. Nachfolgend ist eine Kanalradarantenne in Kombination mit einem Kanalkamera-System dargestellt.

Nähere Informationen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.
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Geotechnische Fragestellungen

Geotechnische Untersuchungen an einer Rutschung in der Nordschweiz

Am Südostrand eines Dorfes in der Nordschweiz (ca. 9 km von der Stadt Baden, Kanton Aargau, entfernt) gefährdet eine Rutschung Stromversorgungseinrichtungen. Im Vorfeld von Standsicherheitsberechnungen und geplanter Sanierungsmaßnahmen sollte die Rutschung detailliert untersucht werden. Weiterlesen

Hohlräume und Ausspülungen

Hohlraumerkundung

Natürliche oder künstliche Hohlräume können als spezielle „Schwächezonen“ angesehen werden, die an der Tagesoberfläche zu Senkungen oder Erdfällen führen und somit Menschen, Tiere und Objekte gefährden können.

Ortung und Überwachung von Hohlräumen sind in der letzten Zeit zu wichtigen Spezialaufgaben der Geophysik geworden. Um diese Untersuchungen erfolgreich durchzuführen, müssen die aus der Erkundungsgeophysik abgeleiteten Messverfahren an die meist relativ kleinen Dimensionen der gesuchten Hohlräume angepasst werden. Bei der Interpretation der Messergebnisse ist eine sehr gute Kenntnis der Genese von Hohl-räumen in der betreffenden geologischen Formation von großer Bedeutung (geologisches / geotechnisches Know-How).
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Kampfmittelortung

Ortung möglicher Kampfmittel auf dem Flughafen Zürich-Kloten

Im Vorfeld der Erweiterung des internationalen Flughafens Zürich-Kloten um das “Dock E“ (vormals „Midfield“, siehe Graphik, Abb. 1) wurde eine Fläche von ca. 85 ha hinsichtlich metallischer Objekte im Untergrund, bei denen es sich möglicherweise um Kampfmittel handeln könnte, untersucht (Abb.2).

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Bomben in einer Leitungstrasse

Ortung möglicher Kampfmittel in einer geplanten Kabeltrasse

Im Vorfeld einer geplanten Kabelneuverlegung parallel zu einer alten Gasleitung (gebaut vor 1945) wurden ein hochauflösender Metalldetektor (elektromagnetisches Induktionsverfahren) und Georadar zur Ortung möglicher Kampfmittel eingesetzt.

Hochauflösender Metalldetektor (elektromagnetisches Induktions-verfahren, Time-Domain EM) Weiterlesen

Baugrunderkundung für die Beurteilung der Korrosionsgefahr an Gas-Transportleitungen

Zur Beurteilung der Korrosionsgefahr von unterirdi-schen metallischen Rohrleitungen sind die Bodenaggressivität hinsichtlich elektrochemischer Vorgänge und die Homogenität des Erdbodens zu be-stimmen. Zur Ermittlung dieser Parameter sind geoelektrische Messungen erforderlich, die einerseits den spezifischen elektrischen Widerstand des Bo-dens – den relevanten Parameter zur Beurteilung der Bodenaggressivität -, andererseits die Verteilung des scheinbaren elektrischen Widerstands entlang der Leitungstrasse zur Ermittlung der Homogenität des Untergrundes liefern. Weiterlesen

Microtunneling – Trassen

Baugrunderkundung für eine Kanalneuverlegung im Microtunneling-Verfahren

Im Vorfeld einer Kanalneuverlegung mittels des Microtunnneling-Verfahrens waren detail-lierte Baugrunderkundungen sowie eine Ortung von bestehenden Leitungen und eventuell vorhandenen Bauwerksresten durchzuführen. Aufgrund der Komplexität der Trasse – neben einem ca. 65 m langen Straßenabschnitt waren auf der insgesamt 265 m langen Trasse ein Bachlauf und ICE-Gleisanlagen zu queren – musste eine Kombination geo-physikalischer und geologischer Verfahren eingesetzt werden. Weiterlesen

Horizontal Directional Drilling (HDD) – Trassen auf dem Wasser

Baugrunderkundung für eine geplante Dükerung im HDD-Verfahren

Im Vorfeld einer Neckardükerung mittels des Horizontal Directional Drilling- (HDD-) Ver-fahrens waren detaillierte Erkundungen des Baugrundes, insbesondere auch im Bereich des Flusses erforderlich.

Die zu untersuchende Trasse wies eine Länge von 245 m auf, die geforderte Informations-tiefe betrug 15 m im gesamten Trassenverlauf. Weiterlesen

Horizontal Directional Drilling (HDD) – Trassen auf dem Land

Baugrunderkundung für eine geplante Neuverlegung einer Abwasserdruckleitung im HDD-Verfahren

Im Vorfeld einer Neuverlegung einer Abwasserdruckleitung DN 250 bis DN 300 im HDD-Verfahren waren detaillierte Baugrunduntersuchungen mittels Georadar, hochauflösender kapazitiver 2D-Geoelektrik, Rammkernsondierungen und Rammsondierungen durchzu-führen. Die zu untersuchende Trasse wies eine Länge von ca. 1.250 m auf, die geforderte Erkundungstiefe betrug 5 m. Weiterlesen

Tunneltrassen

Baugrunderkundung für einen geplanten Tunnel in der Nordschweiz
Geologisch-geophysikalische Untersuchung

Zur Entspannung der problematischen Verkehrssituation sollte parallel zu zwei bereits vorhandenen Tunnelröhren eine dritte Röhre durch einen bis zu 531 m hohen Hügel erstellt werden (Abb. 1). Hierzu waren im Vorfeld detaillierte Baugrunderkundungen erforderlich.

Abb. 1: Ansicht des Westportals Weiterlesen

Archäologische Strukturen

Archäologische Prospektion mittels Georadar

Im Rahmen einer breit angelegten Fallstudie wurden verschiedenartige archäologische Objekte mit Hilfe des Elektromagnetischen-Reflexions-Verfahrens (EMR, Georadar) untersucht. Ziel der Untersuchungen war eine grundsätzliche Überprüfung der Detektierbarkeit verschiedener archäologischer Objekte (Mauern, Fundamente, Erdwerke, Gräben). Ein weiterer Aspekt der Untersuchungen war die flächenhafte Darstellung der Meßergebnisse mit Hilfe der Erstellung von Zeitscheiben bzw. Tiefenschnitten zur Bestimmung der Geometrie der detektierten Objekte. Weiterlesen