Lagerstättenerkundung

Rohstofferkundung - zu Land und zu Wasser

Bei der Lagerstättenerkundung werden in der Regel umfangreiche geophysikalische Untersuchungen durchgeführt. Je nach Rohstoff werden geeignete geophysikalische Messverfahren ausgewählt. Die Erkundungen können sowohl zu Land als auch zu Wasser erfolgen. Dabei werden die Untersuchungen je nach Budget und Art der Lagerstätte entlang von Einzelprofilen oder flächenhaft durchgeführt. Die Ergebnisse werden entsprechend zwei- oder dreidimensional aufbereitet. Als Verfahren kommen in der Regel Geoelektrik, Elektromagnetik, Magnetik sowie bei größeren Kampagnen Seismik zum Einsatz.

Häufige Anwendungen – auch bereits bei kleinräumigen Lagerstätten – gibt es im Zusammenhang mit Kiesabbau, während Erz-, Öl- und Ergaslagerstätten vielfach weit größere Untersuchungskampagnen erfordern.

Das Team der Dr. Donié Geo-Consult GmbH hat bereits zahlreiche Kieslagerstätten in Deutschland sowie in der Schweiz und in Österreich erkundet. Die meisten Untersuchungen fanden zu Land, einige aber auch zu Wasser statt. Ein Beispiel zeigt das obere Foto. Hier wurden auf einem See geophysikalische Untersuchungen unter Einsatz einer Gleichstromgeoelektrik flächenhaft durchgeführt, die Daten zwei- und dreidimensional ausgewertet und ein geologisches Modell des Abbaugebietes erstellt. Dazu war eine hinreichend große Anzahl an Kalibrierbohrungen unerlässlich. Als Ergebnis konnten Kubaturen für die einzelnen, in Bohrungen nachgewiesenen Materialtypen (z.B. Kies, Kies-Sand, Sand etc.) mit einer gegenüber den reinen Bohrbefunden deutlich verbesserten Aussagekraft abgeschätzt werden.

Kiessabbau am Vierwaldstätter See
Kiesprospektion - Vierwaldstätter See, Lage des Messgebiets
Bentonitabbau
Bentonit-Abbau
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